Was ist eigentlich eine Psychose?

Menschen mit einer Psychose verlassen die Realität auf unbestimmte Zeit. Das eigene Erleben ist verändert. Dazu gehören das Denken, Gefühle, die Wahrnehmung auch das Empfinden zum eigenen Körper. Der Kontakt zu lieben Mitmenschen kann sich in dieser Zeit sehr verändern, was natürlich sehr schmerzhaft für die Familie sein kann.
Man muss sich den Betroffenen Menschen als ganz besonders  dünnhäutig vorstellen. Ein gesunder Mensch besitz einen Filter für die vielen Reize die uns tagtäglich umgeben. Menschen mit einer Psychose haben diesen Filter nicht. Die Außenwelt zum Ich hat keine Grenzen mehr. Das hat zur Folge, dass Betroffene Dinge für sich wahrnehmen, die für andere Menschen nicht zugänglich sind. das können akustische oder optische Halluzinationen sein, wie Stimmen hören oder sich verfolgt fühlen. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass eine Psychose sehr individuell verläuft. Sie resultiert aus den Lebensereignissen des Betroffenen.
Sicherlich ist die größte Herausforderung für alle Angehörigen, dass die Compliance, eine aktive Behandlungsbereitschaft, oft nicht gegeben ist. In den meisten Fällen fehlt die Krankheitseinsicht sogar komplett. Und so ist es unglaublich schwer, die Brücke zu einer ärztlichen Behandlung zu ebnen. Dabei ist es essentiell wichtig, dass der Betroffene so schnell wie möglich Medikamentös eingestellt wird.

Und jetzt?

Ich habe Dir nun einen kleinen Einblick gegeben, was eine Psychose ist und was Sie mit dem Betroffenen macht. Sicher ist, dass der Krankheitsverlauf positiv beeinflusst wird, wenn Angehörige bereit sind diesen Weg mitzugehen, eine Hilfestellung leisten, in vielerlei Hinsicht. Sehr gerne bin ich bereit, Dir bei Fragen zur Seite zu stehen, daher freue ich mich wenn Du Kontakt zu mir aufnimmst.